Bandgründung

Bandgründung-Muggenwahn
Bandgründung-MuggenwahnPhoto von: MuggenWahn

MuggenWahn entstand 2026 beim Rock im Garten Festival. Jens und Alex hatten dort mit „Der letzten Band der Welt“ gerade das Warm-up auf ein völlig unnötig hohes Level gehoben, als irgendwann die vermutlich dümmste und gleichzeitig beste Idee des Abends aufkam: „Hi, wir können doch auch mal eigene Titel spielen.“

Damit war die Sache im Grunde beschlossen. Also zumindest in den Köpfen von Jens und Alex.

Noch am selben Abend wurde beim Veranstalter angefragt, ob man nicht einfach vier Wochen später beim Akustikgarten auftreten könne. Mit eigenen Songs. Als neue Band. Ohne Band. Ohne Probe. Ohne irgendeine realistische Einschätzung der Lage.

Die Antwort des Veranstalters lautete: „Mal sehen.“

Für normale Menschen wäre das vielleicht kein Ja gewesen. Für JeLex war es praktisch schon die schriftliche Buchungsbestätigung.

Im völligen Überwahn ging die Personalplanung deshalb direkt weiter. Schnalli von Mr. Malibu Stacy wurde gefragt, ob er Cajon spielen wolle. Klares Ja. Tobi Rinke, seines Zeichens Bassmann der örtlichen Wald- und Wiesenband, wurde ebenfalls eingesammelt und übernahm ohne größere Gegenwehr die tiefen Töne.

Und plötzlich war da eine Band.

Das Einzige, was noch fehlte, waren Kleinigkeiten wie gemeinsame Proben, ein fertiges Programm und die Gewissheit, dass irgendwer außer Alex die Lieder überhaupt kannte. Denn die befanden sich zu diesem Zeitpunkt größtenteils an einem sicheren Ort: in Alex’ Kopf.

Aber egal. Der Auftritt war quasi angenommen, die Band quasi gegründet und der Plan quasi genial.

Das Ziel stand sowieso von Anfang an fest:

Muggen. Berühmt werden. Und den Rest unterwegs irgendwie rausfinden.

Ist das schon PunkRock?

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